Jecken wollen Klüngel aufdecken und feiern

Die Session ist eröffnet, die Karnevalisten haben die Regierung übernommen

RIN­TELN (s­te).

"­Po­li­tik braucht ihre Je­cken, um Schaum­burgs Klün­gel auf­zu­de­cken!"

Un­ter die­sem Motto wol­len es die Rin­tel­ner Kar­ne­va­lis­ten in die­sem Jahr so rich­tig kra­chen las­sen und star­te­ten dazu am 11.11. um 17.11 Uhr im Rin­tel­ner Rat­haus mit der Schlüs­selü­ber­gabe in die neue Ses­sion. El­fer­ratsprä­si­dent Fried­rich-Wil­helm Rauch konnte da­bei von Rin­telns stell­ver­tre­ten­dem Bür­ger­meis­ter Karl Lange den gol­de­nen Schlüs­sel der Stadt ü­ber­neh­men und ver­sprach, das Rat­haus in ei­nem auf­geräum­ten Zu­stand nach der Ses­sion wie­der ab­zu­ge­ben.

Wie man rich­tig Kar­ne­val fei­ert, das weiß man in Rin­teln seit vie­len Jah­ren. Der RCV ist weit ü­ber die Stadt­gren­zen hin­aus be­kannt und die "Klosterelfen" ha­ben dem­nächst ihren ers­ten Auf­tritt in Ha­meln.

Die zier­li­chen Schön­hei­ten seien dazu be­reits in die Trai­nings­phase ein­ge­tre­ten, so Ulli Sei­del, und schwing­ten gra­zil ihre Bäu­che im Takt der Mu­sik. Und auch die "Rin­tel­ner Jung­s" sind schon wie­der auf der Er­folgs­spur und pro­ben ihre schwung­vol­len Lie­der.

Rin­tel­ner Kar­ne­val ist auch ge­prägt vom Na­men Stöckl. Ver­eins­vor­sit­zende Franz-Jo­sef hofft auf eine gute Ses­sion mit vol­len Sälen bei der Prunk­sit­zung, beim Kin­der­kar­ne­val und Se­nio­ren­kar­ne­val. Hans-Her­mann Stöckl ist der Ver­trter des po­li­ti­schen Wit­zes auf fast je­der Prunk­sit­zung und seine Spit­zen sind ge­fürch­tet.

Mit ei­nem kräf­ti­gen Lied auf den Lip­pen, in dem die Kar­ne­va­lis­ten schon jetzt die schlechte Laune ver­trie­ben und Platz für Freude und Hu­mor mach­ten, ließen sie es sich im his­to­ri­schen Rats­saal schon ein­mal bei kos­ten­lo­sen Ge­trän­ken so rich­tig gut ge­hen.

Die hatte die Stadt be­reit­ge­stellt, um die Nar­ren bei Laune zu hal­ten.

Am Ascher­mitt­woch ist dann wie­der al­les vor­bei, doch bis da­hin re­giert die Nar­ren­kappe in der Stadt und ver­spricht so man­chen Feier-Höhe­punk­t.

Fo­to: ste